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Open Source, Freie Software, GPL, GNU und Linux - ein rasanter Flug über den Begriffsdschungel
Unter "Open Source"
versteht man, den Quellcode, aus dem ein Programm gebildet wurde,
einsehen und - das ist der wichtige Punkt - auch verändern und das
Programm neu bilden und weitergeben zu dürfen. Das heißt weiter, man
kann selber Anpassungen einbringen (etwa an die örtlichen sprachlichen
Gegebenheiten - Lokalisierung).
"Freie" Software ist frei, so wie in Redefreiheit, meistens aber nicht erzwungenermaßen auch wie in "Freibier". Der erste Punkt deckt sich mit der oberen Beschreibung, der zweite ist der offensichtliche Aspekt, wenn man landläufig an Freie Software denkt; sie kostet nichts - in der Anschaffung. Ganz "frei" - so wie in Freibier - sind die meisten hier angesprochenen Programme allerdings nicht; sie sind unter der GPL lizensiert, die die Verbreitung und Veränderung gestattet, andererseits müssen die Veränderungen auch wiederum frei zugänglich sein. Das soll den Einbau von Programmen oder Programmteilen in proprietäre, geschlossene Software verhindern. Die General Public License schützt somit das geistige Eigentum auf besondere Weise, indem sie die freie Zugänglichkeit fortschreibt. Ein wenig pointiert könnte man sie als "Zwang zum Teilen" bezeichnen. Die GPL hat sich rund um das GNU-Projekt und die FSF (Free Software Foundation) entwickelt. Auch technisch betrachtet haben die Bemühungen dieses Projekts mindestens so viel zur Bereitstellung freier Plattformen beigetragen wie die Kernelemente des bekanntesten Betriebssystems: Linux. Als Konsequenz daraus nennt sich die größte nicht kommerzielle Linux-Distribution, die auch die Grundlage für viele lokalisierte Versionen in Ländern des Südens (etwa LinEx in Extremadura, die wiederum auch die Basis des großen brasilianischen Projekts bilden soll) liefert, Debian GNU/Linux. |
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